Samstag, 7. April 2012

Leutnant der Artillerie Paradeuniform 1956-61

Paradeuniform eines Leutnant der Artillerie / Truppenluftverteidigung. Bis etwa 1961 wurden Parade - und Ausgangsuniformen mit Paspelierungen in den jeweiligen Waffenfarben (hier rot) hergestellt. Ab ca 1961/62 wurden für die Landstreitkräfte nur noch weiße Paspeln an Jacken, Hosen und Schirmmützen verwendet. Die Waffenfarben waren von da ab nur noch an den Schulterstücken, Kragenspiegeln und Ärmelpatten ersichtlich.
Paradefeldbinde, hier noch ohne Ehrendolch, dieser wurde erst ab 1961 geführt.
Rote Paspelierung der Jacke und der Schirmmütze für Artillerie und die Truppen der Luftverteidigung, so getragen bis 1961 (Waffenfarbe der Luftverteidigung ab 1962 hellgrau). Kokarde der Mütze schwarz-rot-gold. Diese wurde ab Ende 1961 durch das metallene DDR-Emblem ersetzt. Meist wurde hierfür die alte Kokarde durch heraustrennen unwiederbringlich zerstört.

Ausschnitt des Kragenbereiches. Schulterstücke mit Biesen - / Besatztuchunterlagen wurden bis etwa 1958 hergestellt, danach wurden dünnere Tuchunterlagen verwendet. Alle Effekten für Offiziere wie etwa Mützenemblem, Kragenspiegel und Ärmelpatten wurden bis 1965 in aufwendiger Handstickerei hergestellt. Danach wurden diese in einer einfacheren Metallprägung hergestellt.

Stempelung in der linken Brustinnentasche. In dieser Art wurden Kleidungstücke bis 1960 gekennzeichnet. 1850 bezeichnet den Hersteller, Burger Bekleidungswerke

Innenansicht der Schirmmütze. Frühe Mützen tragen meist die Bezeichnung "DDR/" danach folgt der Hersteller, hier codiert mit 1855, dann Herstellungszeitraum (III/1958) und Größe (55)


Abbildung der Paradeuniform Landstreitkräfte, hier Artillierie mit Stahlhelm aus der Bekleidungsvorschrift

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