Freitag, 13. Juli 2012

NVA Generalleutnant Landstreitkräfte großer Gesellschaftsanzug 1980 - 90

Großer Gesellschaftsanzug für einen Generalleutnant der Landstreitkräfte in der Trageweise ab 1980. Diese unterscheidet sich im Detail von der ab 1976 eingeführten Uniform nur durch die hier getragenen, in fünf statt vier Bogen geflochtenen Schulterstücke, welche ab 1980 getragen wurden, und den hier gezeigten metallgeprägten Kragenspiegeln. Diese wurden ab 1978 getragen. Der Große Gesellschaftsanzug unterscheidet sich von dem im nächsten Thema gezeigten kleinem Anzug nur durch die angelegte Schnur, welche ebenfalls 1976 eingeführt wurde, der großen Ordensspange und dem untergeschnallten Ehrendolch.

Der Stoff dieser fast weißen Jacke besteht aus einer recht wollartigen Garbadine, nicht wie der sonst etwas häufiger bei diesem Jackentyp vorkommenden "Present"-Stoff, ähnlich dem der Damenkleider.



Im hier gezeigten Falle werden, vorschriftswidrig zwei statt nur einem Akademieabzeichen getragen. Dies soll angeblich auf Grund eines Armeegenerals "verboten" worden sein, da er selbst nur eines sein eigen nennen durfte.

Detailansicht der Befestigung der Achselschnur unter dem rechten Schulterstück.

Der untergeschnallte Ehrendolch.

Befestigung des Dolches im Innern der Jacke, unter der linken Schulter.

NVA Generalleutnant Landstreitkräfte Dienstuniform Sommer 1983 - 90

Dienstuniform Sommer für einen Generalleutnant der Landstreitkräfte 1983 - 90. Hellgraues, fast weißes Hemd. So unter anderem von Armeegeneral Heinz Hoffmann bei Truppenbesichtigungen getragen.


Detailansicht Schulterstück für Generale der Landstreitkräfte. Ab 1983 wurden auf Blusen flachere Schulterstücke, wie hier gezeigt, getragen. Ab etwa 1986 / 87 bestand bei diesen Hemdblusen-Schulterstücken, die silberfarbene Mittelschnur nicht mehr wie hier gezeigt aus Metallfaden, sondern ebenfalls wie die goldfarbenen Schnüre, aus Dederongespinst.

Stempelung im Innern der Knopfleiste.

Innenansicht der im Jahre 1982 ( I ) hergestellten Schirmmütze.

NVA Generalmajor Dienstuniform Landstreitkräfte 1980 - 90

Dienstuniform eines Generalmajor der Landstreitkräfte 1980 - 90. Uniformstoff Garbadine, ein leichterer Stoff als das gewöhnliche Kammgarn.


Porträtansicht. Schirmmütze aus dem Jahre 1982 mit zweiteiligem Metallemblem.

Interimsspange Münzherstellung.


Schulterstücke in sehr hellem, gelbem Dederon in fünf Bögen geflochten, so ab 1979 bestätigt und ab 1980 getragen. Diese sehr helle Variante soll es nur relativ kurze zeit um 1979 / 80 gegeben haben. Metallgeprägte Kragenspiegel für Generale in der Ausführung ab 1978, für Dienst - und Paradejacken.

Ärmel ohne Arabesken, so bei Dienstjacken, und ab 1986 auch an Paradejacken üblich.

Sowjetisches Akademieabzeichen. Stern einzeln aufgenietet.

NVA Generalleutnant Dienstuniform 1975 - 78

Dienstuniform eines Generalleutnant der Landstreitkräfte ab 1975. Diese Ausführung konnte so effektiert noch bis 1989 / 90 getragen werden. Ab 1978 wurden jedoch schrittweise metallgeprägte Effekten eingeführt, welche jedoch nicht mehr so elegant erschienen.

Maßgeschneiderte Jacke, offener Fasson. In diesem Schnitt, jedoch in konfektionierten Größen, ab 1975 für alle Berufssoldaten eingeführt.




Schulterstücke für Generale in der Fertigungsvariante 1966 - 80, Dederon in 4 Bögen geflochten. Bei maßgeschneiderten Jacken wurden die Knöpfe der Schulterstücke meist aufgenäht, und nicht wie üblich mit Schnüren befestigt.

Detailansicht der handgestickten Kragenspiegel, welche so bis 1978 hergestellt wurden.

Innenansicht der Jacke mit zwei Innentaschen und ohne Dolchhalterung.

Krawatte zum binden der Marke "JUWEL"

Detailansicht der Hose, Bundweitenverstellung.

Soldat Landstreitkräfte weiße Uniform 1975

Weiße Uniformjacke für Mannschaften als Bedienungen in Offizierskasinos 1975. Diese Jacken wurden von Soldaten, welche als Bedienungen bei festlichen Anlässen tätig waren, getragen.

Im Schnitt und Ausführung entspricht diese Jacke denen der Verkehrspolizei aus jener Zeit. lediglich die Stempelung im Innern zeigt den Unterschied. Sie bestanden aus ungefüttertem Baumwolltuch. Die Knöpfe wurden mit Ringen befestigt, um sie beim waschen entfernen zu können, vmtl. um Rostbildung zu vermeiden.

Schulterklappen für Soldaten in Kammgarntuch statt Filztuch.

Stempelung auf der Innentasche NVA, Hersteller und Herstellungszeitraum.

Oberfeldwebel Pioniertruppen Ausgeh - / Paradeuniform 1965 - 75

Parade - / Ausgehuniform für einen Oberfeldwebel der Pioniertruppen 1965 - 75, Berufsunteroffiziere. Ab 1965 wurden für Berufsunteroffiziere schrittweise Uniformen in der Stoffqualität der Offiziere, Kammgarn, eingeführt, zuerst Stabsfeldwebel, dann Oberfeldwebel, welche noch mindestens 2 Dienstjahre abzuleisten hatten, und so weiter.

Hier im Gegensatz zur Dienstuniform mit weißen Paspeln an Kragen und Ärmeln. Die Jacken der Mannschaften, Soldaten und Unteroffiziere auf Zeit, weisen nur an Ärmeln Paspelierungen auf. Am rechten Ärmel wird der ab 1965 gültige Doppelwinkel für Berufsunteroffiziere getragen.


Kragenspiegel in der zweiteiligen Ausführung in Silberlitze für Parade - und Ausgangsuniformen.

Dienstgradabzeichen in der Ausführung mit unten abgeschrägter Querlitze, welche so bis etwa 1965 hergestellt worden ist. Ärmelpatten in der ab etwa 1965 hergestellten, einteiligen Variante.

Stempelung über der linken Innentasche, mit Angaben über hersteller, Größe und Herstellungszeitraum, hier IV. Quartal 1965.

Stabsfeldwebel mot.-Schützen Dienstuniform 1965 - 69

Dienstuniform für einen Stabsfeldwebel der mot.-Schützen 1965 - 69, Berufsunteroffiziere.



Detailansicht des Kragenspiegels in der Dienstausführung für Mannschaften, so hergestellt ab etwa 1965 bis 1969, jedoch noch einige Jahre an den Dienstuniformen weitergetragen. Die Dienstgradabzeichen entsprechen der Ausführung ab 1971, eine etwas schmälere und flachere Variante.

Ärmel ohne Paspelierung, wie Dienstjacken der Offiziere. Am rechten Ärmel der Doppelwinkel für Berufsunteroffiziere, so getragen bis 1983.